Saalifornian Winter Sessions

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Es ist Sonntag Mittag, draussen sind es Temperaturen knapp unter Null Grad Celsius. Die Sonne scheint. Klarer Himmel. Auf der Fahrt zum Treffpunkt Saalebrücke steigt die Vorfreude, gleich auf dem klaren Wasser zu sein. Den anderen geht es wohl genauso. Wir treffen uns und nach kurzer Absprache ist die Tour abgesprochen. Wir starten an der Brücke am Stadion, besser gesagt: Von der Brücke. Sprung ins kalte Wasser. Trockenanzüge machen es möglich, diesen Kick-Start in unsere Sonntagssession mit Adrenalin aufzuhübschen. Ziemlich „stoked“ paddeln wir durch’s Paradies, small talk mit Spaziergängern garantiert.  Stadtauswärts wird die Saale weiter, flacher und strukturierter. Wir verlassen das Urbane und gleiten in die winterliche Natur Richtung Kunitz. Wir sind ganz im jetzt, konzentrieren uns auf den Fluss und uns, kein Gedanke an Vergangenheit und Zukunft. Und Wenn, dann sind die Gespräche mit einer gewissen Distanz zum Alltagsstress umspült. Sehr angenehm, alles fließt. Die gleichmäßigen Paddelbewegungen wärmen. Die kalte frische Luft gibt einen schönen Kontrast. Nach dem Porstendorfer Wehr starten wir in unsere „Little Yukon“ Sektion um die Rabeninsel. Technisch sehr interessant, da die Saale hier schneller ist. Ein Sprung vom Wehr und eine kleine White Water Session erfrischen. Und dann geht es in engen Kurven schnell durch kleine Rapids und Eddies. Nun sind wir ganz in Momentgefangen. Die Eindrücke ändern sich im Sekundentakt. Die letzten Kurven, dann kommt die Saalebrücke bei Golmsdorf, der auch unser Treffpunkt war. Wir steigen mit einem sehr breitem Grinsen und einem wohligen Körpergefühl aus dem Wasser.

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